METAFORUM SommerCamp Newsletter April 2019
Ideen zusammen tragen – Tragende Ideen gemeinsam in die Welt bringen
Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Freundinnen und Freunde des Metaforum SommerCamps,
wir freuen uns, Euch im neusten Newsletter zum SommerCamp 2019 wieder zwei Seminarangebote über Kurzinterviews mit den Trainerinnen sowie die Idee des Offenen Forums vorzustellen.
Desirée Oliveira stellt dar, wie in ihrem Seminar „Innere Ausrichtung: Ouro Verde“ durch einen logischen und strukturierten Prozess die Fähigkeiten der Teilnehmenden gefördert werden, empathisch zu sein und gleichzeitig bei sich selbst zu bleiben, was die Integration von Intuition und Rationalem stärkt.
Wie die Weisheit und Kompetenz von Gruppen aller Grössen genutzt werden kann, um Selbstorganisation, Problemlösungsfähigkeit und Innovation zu bewirken, erläutert Jutta Weimar zu ihrem Seminar „Facilitation-Training“. Sie stellt überdies das diesjährige von ihr und ihrer Gruppe organisierte und moderierte „Offene Forum zum Thema Transformation durch kreative Balance“ vor.
Wir wünschen Euch ein schönes Osterfest!
Herzliche Grüße
Julia Andersch
METAFORUM - Programm & Marketing
Was sind die tragenden Ideen meiner Arbeit?
Was will der Mensch? Jeder Mensch möchte glücklich sein, akzeptiert werden, sich im Gleichgewicht befinden und vor allem lieben und geliebt werden. Die Ouro Verde-Technik, auch „Grünes Gold-Technik“ genannt, ist ein Werkzeug, mit dem Menschen die Fähigkeit entwickeln können, sich an einem gut verfügbaren Ort für die Liebe zu platzieren. Dies spiegelt sich in ihren persönlichen und beruflichen Beziehungen wider, da das Rationale zu mehr Ergebnissen gelangt, wenn es in eine solide emotionale Struktur eingebettet ist.
Der Kurs bietet die Stärkung von Selbstliebe und Selbsterkennung. Je friedlicher die Menschen in sich sind, desto offener sind sie für den Fluss des Gebens und Empfangens. Das Seminar ermöglicht die Verbesserung aller Interaktion in jeglichen Aspekten des Lebens.
Die „Ouro Verde“-Technik ist als ein logischer und solider Prozess aufgebaut und arbeitet zugleich mit Empfindsamkeit, Leichtigkeit und Einfachheit, wodurch Freude und Tiefe erlebt und in jeder Umgebung gut angenommen wird. Durch das Lesen von verschiedenen Ebenen und durch deren Harmonisierung werden das Bewusstsein und die Integration zwischenmenschlicher Beziehungen gefördert. Die „Ouro Verde“-Methode aktiviert Intuition und Sensibilität selbst bei absolut rational Denkenden. Bei denjenigen, die bereits emotional und intuitiv aufgeschlossen sind, werden Strukturen und strategische Kapazität aktiviert. Die Ergebnisse und Erfolge zeigen sich durch die systemischen Wahrnehmung der Menschen bereits unmittelbar nach Anwendung im Kurs und werden auch nach dem Kurs in der neuen Art und Weise der Interaktion zwischenmenschlicher Beziehungen des Privatleben sowie in der Interaktion mit Kunden wahrgenommen.
Wie trägt mein Seminar dazu bei, diese Ideen in die Welt zu bringen?
In Menschen den Samen der Selbstliebe und des Verständnisses des Anderen durch Einfühlungsvermögen, Intuition und Sensibilität zu pflanzen, ist das Hauptanliegen der Ouro Verde-Technik und unterscheidet diese von anderen. Die Methode zeigt, dass es möglich ist, empathisch zu sein, ohne sich selbst zu verlieren. Empathie haben und dabei Stabilität und Struktur aufrechterhalten, ist das Ziel.
In dem Moment, in dem es darauf ankommt, das Glück sowohl individuell als auch in der Berufswelt zu aktivieren ist eine Konzentration auf Ouro Verde hilfreich: Das Potenzial und die Eigenschaften eines Menschen werden durch die Förderung der Integration verschiedener Aspekte erweckt. Auch in Unternehmen, in denen die Rationalen und die Intuitiven wenig miteinander sprechen, bringt Ouro Verde eine Formel, mit dem Ziel diese mit Freude, Festigkeit und Struktur, durch Intuition und Sensibilität zu erreichen und zu verbinden.
Die Technik ist so entwickelt, dass die systemische Funktionslogik eines jeden Einzelnen immer schneller und konsistenter erkannt und umgewandelt und somit Glück im Menschen und seiner Umgebungen von innen nach außen hergestellt werden können.
Was sind die tragenden Ideen meiner Arbeit?
Um der Komplexität unserer Welt zu begegnen und Lösungen für brennende Fragen zu finden, braucht es Räume und Prozesse, in denen sich kollektive Intelligenz entfalten kann. Ich bin davon überzeugt, dass wir heute weniger die „großen Köpfe“ brauchen, die Antworten liefern, sondern Möglichkeitsräume, in denen Menschen gemeinsam essentielle Fragen erkunden und Sinn erschaffen, die ihren Handlungen Richtung geben.
Facilitation ist die Kunst der Herausbildung von Kontakt, Fokus und Verbindlichkeit in Gruppen. Damit dies gelingen kann, wird in der Facilitation alles dafür getan, dass eine Gruppe von der Vielfalt der Teilnehmenden profitieren kann, und sich die Fähigkeit zur Selbststeuerung und zur Selbstorganisation in einer Gruppe entfaltet. Dahinter liegt die Annahme, dass alle Potentiale und Lösungen, die es braucht, um Entwicklungen und Veränderungen voranzubringen, in der Gruppe selbst liegen.
Facilitator*innen gestalten Raum und Zeit, in dem sich Menschen in einer Art begegnen, die es ihnen ermöglicht Vorurteile abzubauen, einander zuzuhören und sich aufeinander einzulassen. Dadurch können Menschen im Dialog frische Gedanken entwickeln und gemeinsam praktische Lösungen voranbringen.
Hierbei spielt die Haltung der begleitenden Person eine essentielle Rolle.
Die wichtigsten Grundannahmen in Bezug auf die Arbeit mit Gruppen dürften bekannt sein. Dazu zählt, dass Menschen sich einbringen und zu einer sinnstiftenden Arbeit beitragen wollen, und dass Gruppen lernfähige, kreative Systeme sind. Probleme, für die es keine einfache Lösung gibt – und genau das sind die Situationen, in denen wir gerufen werden –, brauchen einen Gruppenkontext, in dem ungewöhnliche oder auch unpopuläre Meinungen und Perspektiven Raum bekommen, damit neue Einsichten entstehen können. Je größer das Vertrauen der prozessbegleitenden Person in die Stärke und das Potential der Gruppe, umso höher die Qualität des Ergebnisses.
Die wichtigsten Themen, um die es in meinem Seminar gehen wird:
Entwicklung und Aufrechterhaltung eines sozialen Containers, in dem sich unsere Teilnehmenden einbringen und zu einer sinnstiftenden Arbeit beitragen.
Techniken und Konzepte zur Unterstützung von Gruppen, um sich als lernfähige, kreative Systeme zu entdecken und im Dialog frische Gedanken zu entwickeln.
Schaffung eines Raums und Kontextes, in dem auch ungewöhnliche oder unpopuläre Meinungen und Perspektiven Raum bekommen, damit neue Einsichten entstehen.
….. und gleichzeitig das Ergebnis im Fokus behalten
Wie trägt mein Seminar dazu bei, diese Ideen in die Welt zu bringen?
Die oben beschriebene Rolle des „Ermöglichens“ hat im Coaching durch diverse Ansätze Verbreitung gefunden. In der Arbeit mit Gruppen erlebe ich im deutschsprachigen Raum immer wieder Ratlosigkeit und eine verbreitete, oft unterschwellige Hoffnung, dass ein Experte/eine Expertin im Thema eine Gruppe zu den besten Erkenntnissen führt. Mit meinen Ausbildungsangeboten, die auf meiner 20jähringen Praxis als Facilitatorin in sehr diversen Feldern beruht, möchte ich Mut machen, auch im Gruppenkontext Menschen zu ermächtigen, ihre Herausforderungen selbst zu lösen, kollektive Weisheit zum Vorschein zu bringen und dabei eine tiefe Lernerfahrung zu machen, die den Kontext verändert, in dem zukünftig neue Lösungen entstehen.
In dem Seminar auf dem Abano-Sommercamp arbeiten wir erfahrungsbasiert und interaktiv und erkunden anhand vieler facilitativer Methoden und Ansätze wichtige Prinzipien und Erkenntnisse in der Facilitation.
Das Besondere im Sommercamp ist darüber hinaus, dass wir als Gruppe das campweite Offene Forum vorbereiten und durchführen. Also ist direkte Übertragung in die Praxis garantiert.
Was sind die tragenden Ideen des Offenen Forums?
Das Metaforum Sommercamp ist ein Ort, an dem seit über 30 Jahren Menschen zusammenkommen, um individuell zu lernen und sich zu entwickeln. Und es ist auch ein Ort, an dem sich kollektive Intelligenz entfaltet, sich ein „Feld“ entwickelt und manifestiert, welches viel mehr ist, als einzelne Personen beitragen können. Dieses „Feld“ ist spürbar in den Seminaren, in den Pausen, am Abend, auf den Partys und in all den kleinen und großen Begegnungen und Gesprächen zwischendurch. Wir alle spüren es und für manche ist es der „Spirit von Abano“, der den besonderen Reiz ausmacht. Dieses kollektive Feld wird von allen, die da sind, aufgebaut und erhalten.
Im Offenen Forum haben wir die Möglichkeit, dieses kollektive Wissen für uns alle bewusst und erschließbar zu machen. Hier kann jeder Teil-nehmen und Teil-geben, die Grenzen zwischen uns werden aufgelöst. So wie Peter Senge in einem Interview erläuterte: „Die Intelligenz, die wir brauchen, ist kollektiv. ... Wir brauchen Wertewandel um rein soziales, ökologisches und ökonomisches Wohlergehen zu erzeugen. Das ist das Konzept der Intelligenz, das wir brauchen, und es wird niemals von einer Handvoll intelligenter Individuen erreicht werden. Es geht nicht um die klügsten Kerle im Raum.“
Das ist die tragende Idee des Offenen Forums.
In Bezug auf den Titel des diesjährigen Sommercamps „Transformation durch kreative Balance“ ist das offene Forum darüber hinaus als Struktur, in der sich alle einbringen können, die beste Basis für eine kreative Balance, denn diese ist nur dann transformativ, wenn sie von vielen hergestellt und getragen wird.
Wie trägt das Offene Forum dazu bei, diese Ideen in die Welt zu bringen?
Während des Offenen Forums kann jede*r eigene Themen, Anliegen oder Fragen einbringen und damit andere einladen, gemeinsam daran zu arbeiten und Teil zu haben. Diese Struktur ist schon seit vielen Jahren als Open Space oder Barcamp bekannt und wird immer dann gewinnbringend eingesetzt, wenn kollektive Intelligenz vonnöten ist.
Indem wir dies tun, praktizieren wir eine auf Selbstorganisation basierende Arbeitsweise, die uns einlädt unsere eigenen Anliegen zu formulieren, und die uns gleichzeitig herausfordert, dafür auch Verantwortung zu übernehmen. Aus Leidenschaft und Verantwortung entsteht klare Präsenz, offener Geist und die Bereitschaft, sich einzubringen und ins Handeln zu kommen.
Wie bringen wir diese Idee in die Welt? In dem wir es einfach tun! Uns vernetzen, voneinander lernen, frische Gedanken entwickeln ....... Augen auf – mit Überraschungen ist zu rechnen!
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst – sichere Dir Deinen Platz im SommerCamp 2019!
Wir freuen uns sehr, dass die Seminare im SommerCamp auf grosse Nachfrage stossen! So haben wir schon fast 900 Buchungen für das kommende SommerCamp. Immer mehr Seminare haben Wartelisten, weshalb wir Dir sehr empfehlen, Dich möglichst bald für Dein Wunschseminar, das Offene Forum „Transformation durch kreative Balance“ oder für den Kongress „Welt in Balance?!“ anzumelden. Sollte Dein Wunschseminar schon ausgebucht sein, berät Dich das Kundenbetreuungsteam gerne für spannende Alternativen.
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